NeuronUP Diagnostik:
Digitale neuropsychologische Tests und Testbatterien
Bei NeuronUP bringen wir unser neues Diagnostikprodukt gemeinsam mit den Neuropsychologie-Experten José Antonio Periáñez, Genny Lubrini und Marcos Ríos auf den Markt. Digitalisieren Sie Ihre Diagnostik und sparen Sie Zeit – mit einem dynamischeren und ansprechenderen Erlebnis für Ihre Patient:innen
Was bietet NeuronUP Diagnostik?
Testbatterien

Allgemeine Batterie SPAIn
(Speed of processing assessment instrument)
Batterie mit insgesamt 10 Tests und einer Dauer von 30 Minuten und 20 Sekunden.
Batterie für perzeptiv-motorische Geschwindigkeit
(SPAIn-VPM)
Batterie mit insgesamt 3 Tests und einer Dauer von 6 Minuten und 50 Sekunden.


Batterie für Arbeitsgedächtnis
(SPAIn-MO)
Batterie mit insgesamt 4 Tests und einer Dauer von 10 Minuten.
TESTS
Sprachverständnis
Token Test
36 mündliche Anweisungen zunehmender Komplexität zu Plättchen unterschiedlicher Farben, Formen und Größen. Erkennt subtile Schwierigkeiten im auditiven Sprachverständnis, ohne dass expressive Sprache erforderlich ist.
Dauer: 10 Minuten.
Arbeitsgedächtnis
Corsi-Block-Tapping-Test
Das Referenzparadigma für das visuell-räumliche Gedächtnis in digitaler Version. Vorwärts- und Rückwärtssequenzen mit neun Blöcken, mit exakter Erfassung der angetippten Reihenfolge und der Latenzen zwischen den Eingaben.
Dauer: 5 Minuten.
Arbeitsgedächtnis
Zahlenspanne vorwärts und rückwärts
Ziffernfolgen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung wiederholen, mit standardisierter Sprachausgabe. Vergleicht die Fähigkeit, verbale Informationen zu halten, mit dem Aufwand, sie zu bearbeiten, und enthält den Reliable Digit Span als Validitätsindikator.
Dauer: 5 Minuten.
Verbales episodisches Gedächtnis
Verbaler Lerntest
Lernen von Wortlisten in vier Durchgängen, mit Interferenz, verzögertem Abruf nach 30 Minuten und Wiedererkennen. Er misst nicht nur, wie viel erinnert wird, sondern wie gelernt wird.
Dauer: 15 + 7 Minuten.
Selektive Aufmerksamkeit
Kurztest der auditiven Aufmerksamkeit
Digitalisierte Version, angelehnt an den Brief Test of Attention von Schretlen et al. (1996). In weniger als 10 Minuten erfasst er die Fähigkeit, irrelevante Informationen herauszufiltern und unter Interferenz mental mitzuzählen – in einer Modalität, die auch für Patient:innen mit Seh- oder motorischen Einschränkungen zugänglich ist.
Dauer: 8 Minuten.
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Color Trails Test
Kulturell faires Gegenstück zum Trail Making Test (D’Elia et al., 1996). Ersetzt den Zahlen-Buchstaben-Wechsel durch einen farbbasierten Wechsel und behält so die exekutive Anforderung bei, verringert aber die Abhängigkeit vom lateinischen Alphabet und von der Lese- und Schreibkompetenz.
Dauer: 4 Minuten.
Daueraufmerksamkeit
Continuous Performance Test (CPT)
Continuous Performance Test, angelehnt an Rosvold (1956) und nach den Parametern von Conners, Epstein, Angold und Klaric (2003) gestaltet. 14 Minuten Go/No-Go-Aufgabe mit variablen Intervallen, die Unaufmerksamkeit, Impulsivität, Verlangsamung und Aufmerksamkeitsermüdung objektivierbar machen.
Dauer: 15 Minuten.
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Stroop-Test
Digitale Version des klassischen Stroop-Paradigmas mit binärer Antwort. Quantifiziert millisekundengenau den kognitiven Aufwand, das automatische Lesen zu hemmen, um den Konflikt zwischen Wort und Farbe zu lösen.
Dauer: 3 Minuten.
Inhibition
Stop-Signal-Test
Stop-Signal-Task mit adaptiver Logik (Logan, 1994; Verbruggen et al., 2019). Schätzt die SSRT, die interne Latenz des Hemmungsprozesses: die sauberste verfügbare Kennzahl, um die Impulskontrolle in Millisekunden zu quantifizieren.
Dauer: 10 Minuten.
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Trail Making Test (TMT)
25 Zahlen der Reihe nach verbinden und anschließend Zahlen und Buchstaben abwechseln. Der Vergleich von Teil A und Teil B trennt die visuomotorische Geschwindigkeit vom exekutiven Aufwand des Wechselns – mit Zeiten, Fehlern und Latenzen pro Reiz.
Dauer: 4 Minuten.
Episodisches Gedächtnis
Symbol-Zahlen-Assoziationstest
120 Sekunden lang Symbole mithilfe eines stets sichtbaren Schlüssels Ziffern zuordnen. Es ist das empfindlichste Maß für kognitive Verlangsamung bei Multipler Sklerose; die digitale Version ergänzt Zeit pro Item, Variabilität, Ermüdung und inzidentelles Gedächtnis.
Dauer: 4 Minuten.
Planung
Turm von Hanoi
Digitale Version des klassischen Problemlöseparadigmas mit Teilzielen. Mit vier Untertests (3 und 4 Scheiben, je zwei Durchgänge) lässt sich die anfängliche Planung vom prozeduralen Lernen trennen – eine entscheidende Dissoziation bei dysexekutiven Profilen.
Dauer: 9 Minuten.
Entscheidungsfindung
Ballon-Aufgabe (Balloon Analog Risk Task – BART)
Ballons aufpumpen, um Gewinne zu sammeln, ohne dass sie platzen: 60 Ballons in drei Farben mit Risiken, die die Person implizit lernt. Misst die Risikobereitschaft und die Bestrafungssensitivität, mit ökologischer Validität gegenüber realem Risikoverhalten.
Dauer: 5 Minuten.
Motorische Geschwindigkeit
Test der motorischen Geschwindigkeit (Finger Tapping)
Misst die Geschwindigkeit willkürlicher Bewegungen: Die Person drückt mit jeder Hand 10 Sekunden lang die Leertaste. Liefert einen Basiswert der motorischen Komponente und erkennt Verlangsamung, Bradykinese oder Asymmetrien zwischen den Händen.
Dauer: 1 Minute und 50 Sekunden.
Verarbeitungsgeschwindigkeit
Test der Antwortauswahlgeschwindigkeit
Misst die Geschwindigkeit, zwischen Reizen zu unterscheiden und die richtige Antwort zu wählen. Das direkteste und grundlegendste Maß für Entscheidungsgeschwindigkeit in der SPAIn-Batterie, unerlässlich beim Autofahren oder bei der Arbeit.
Dauer: 2 Minuten.
Arbeitsgedächtnis
Test des räumlichen Arbeitsgedächtnisses 1-Back
Fähigkeit, sich zu erinnern, wo sich Dinge gerade eben befanden. Beurteilt das visuelle und räumliche Gedächtnis, das für die Orientierung oder das Wiederfinden abgelegter Gegenstände wichtig ist.
Dauer: 2 Minuten und 30 Sekunden.
Arbeitsgedächtnis
Test des verbalen Arbeitsgedächtnisses 1-Back
Fähigkeit, eine kurze Information zu behalten und mit der nächsten zu vergleichen. Prüft, ob das Kurzzeitgedächtnis bei geringer exekutiver Anforderung gut funktioniert.
Dauer: 2 Minuten und 30 Sekunden.
Inhibition
Test der visuellen Suche mit Interferenz
Fähigkeit, das Wichtige zu finden und Ablenkendes zu ignorieren. Erklärt Klagen wie „Ich finde nichts“ oder „Ich verliere mich zwischen den Papieren“, die nach einer Hirnschädigung oder bei Multipler Sklerose häufig sind.
Dauer: 4 Minuten.
Inhibition
Go/No-Go-Test (SART)
Bei jeder Ziffer von 1 bis 9 drücken, außer wenn die 3 erscheint. Auf Basis des SART-Paradigmas werden Impulsivität und Daueraufmerksamkeit in Millisekunden quantifiziert. Nützlich bei ADHS, frontalen Schädigungen oder nach einem Schlaganfall.
Dauer: 1 Minute und 30 Sekunden.
Arbeitsgedächtnis
Test des räumlichen Arbeitsgedächtnisses 2-Back
Fähigkeit, mehrere Positionen gleichzeitig im Kopf zu behalten. Empfindlich für Beeinträchtigungen nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder bei pathologischem Altern.
Dauer: 2 Minuten und 30 Sekunden.
Arbeitsgedächtnis
Test des verbalen Arbeitsgedächtnisses 2-Back
Fähigkeit, mehrere Elemente gleichzeitig im Kopf zu behalten und zu aktualisieren. Erkennt Schwierigkeiten, Gesprächen, mehrstufigen Anweisungen oder anspruchsvoller geistiger Arbeit zu folgen.
Dauer: 2 Minuten und 30 Sekunden.
Flexibilität
Test der kognitiven Flexibilität (Task Switching)
Fähigkeit, das gedankliche Kriterium fehlerfrei zu wechseln. Erkennt kognitive Rigidität und Schwierigkeiten bei der Anpassung an wechselnde Situationen, die nach frontalen Schädigungen häufig sind.
Dauer: 8 Minuten.
Wahrnehmungsmotorische Geschwindigkeit
Test der perzeptiv-motorischen Geschwindigkeit (einfache Reaktionszeit)
Der grundlegendste „Sehen-und-Reagieren“-Test: drücken, sobald ein Kreis auf dem Bildschirm erscheint. Misst die wahrnehmungsmotorische Geschwindigkeit und die Daueraufmerksamkeit mit Millisekundengenauigkeit und dient als Referenz für komplexere Verarbeitungsaufgaben.
Dauer: 3 Minuten.
Warum NeuronUP Diagnostik wählen?

Starke wissenschaftliche Fundierung
NeuronUP Diagnostik beruht auf einer starken wissenschaftlichen Fundierung und bietet Ihnen eine Reihe von Kennwerten, mit denen Sie Ihre Entscheidungen optimieren können.

Sparen Sie Zeit
Sparen Sie Zeit dank der automatischen Ergebnisauswertung.

100 % digitaler Prozess
Tests im digitalen Format, aber mit dem gewohnten Verfahren. Wie bei traditionellen Diagnostikverfahren steht Ihnen ein Handbuch zur Verfügung.

Verstehen Sie
Ihre Patient:innen besser
Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Patient:innen während der Tests, um Strategien oder Ablenkungen bei ihren Antworten zu erkennen.

Alles im Griff an
einem einzigen Ort
Haben Sie alle Diagnostikinformationen gesammelt in einem einzigen Werkzeug.

Fördern Sie Motivation und
Fortschritt
Dank einer digitalen Diagnostik erleben Ihre Patient:innen eine interaktivere, dynamischere und ansprechendere Testung, die ihre Motivation fördert.

Geschwindigkeitsmessung im Millisekundenbereich
Mit diesen Aufgaben können Sie die Geschwindigkeit im Millisekundenbereich messen. Dadurch sind sie bei der Erkennung subtiler Geschwindigkeitsdefizite nützlicher als traditionelle Messverfahren.

Möglichkeit, die Verlangsamung der Verarbeitungsgeschwindigkeit zu beurteilen
Sie können beurteilen, ob die Verlangsamung nur die peripheren Stadien der Informationsverarbeitung (perzeptiv und/oder motorisch), nur die zentralen Stadien (kognitive Prozesse) betrifft oder ob mehrere Faktoren verlangsamt sind.
Häufige Fragen
1. Welche wissenschaftliche Grundlage hat NeuronUP Diagnostik?
Alle Elemente, die wir in den Tests von NeuronUP Diagnostik gestaltet haben, etwa Intervalle oder Darbietungszeiten der Reize, verfügen über eine starke wissenschaftliche Fundierung. Sie beruhen auf den vorhandenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und auf der Erfahrung von Fachkräften (Forschenden und Kliniker:innen), die sie seit mehr als 15 Jahren einsetzen.
2. Worauf basiert NeuronUP Diagnostik?
Dieses neue Produkt von NeuronUP basiert auf den üblichen Durchführungsverfahren der psychologischen und neuropsychologischen Diagnostik. Für alle verfügbaren Tests finden Sie ein Handbuch, das alle für die korrekte Durchführung relevanten Elemente ausführlich beschreibt (theoretische Grundlagen, Definitionen, Durchführungsregeln, Kriterien zur Interpretation der Ergebnisse usw.).
3. Ist das Produkt bereits fertig?
Nein, unser Produktteam arbeitet weiterhin eng mit Expert:innen für Neuropsychologie und angewandte Neurowissenschaft zusammen (etwa Marcos Ríos-Lago, Genny Lubrini oder José Antonio Periáñez), um neue Tests und Diagnostikverfahren zu entwickeln, mit denen sich nach und nach Protokolle für eine vollständige Beschreibung der Leistung in verschiedenen kognitiven Bereichen vervollständigen lassen.
4. Können wir mit NeuronUP Diagnostik Diagnosen stellen?
Die Tests und Testbatterien von NeuronUP Diagnostik diagnostizieren nicht von selbst, liefern Fachkräften aber Informationen, mit denen sie fachliche Entscheidungen treffen und auf jede Diagnostiksituation zugeschnittene Fragen beantworten können. Die Tests bestehen aus einer Reihe von Reizen und Materialien, die spezifische Situationen erzeugen, in denen Fachkräfte das Verhalten der Personen beobachten und aus dem beobachteten Verhalten und den individuellen Ergebnissen Schlussfolgerungen ziehen können.
5. Bei welcher Population können die Testbatterien und Tests von NeuronUP Diagnostik eingesetzt werden?
Unsere Tests sind für den Einsatz bei Erwachsenen (über 18 Jahre) validiert, da mit dieser Gruppe die Validierungsstudien durchgeführt und die Normdaten erhoben wurden. Daher können wir bei NeuronUP ihren Einsatz bei Personen unter 18 Jahren nicht empfehlen.
Manche Fachkräfte können sie dennoch einsetzen, um das Verhalten der Personen während der Durchführung zu beurteilen und die Leistung qualitativ zu analysieren. Obwohl viele der verfügbaren Aufgaben in klinischen und Forschungskontexten bei Kindern eingesetzt wurden und ihre Reliabilität und Validität in anderen Kontexten belegt ist, liegen derzeit keine eigenen Normdaten für diese Altersgruppe vor.
Auch hier ist das Wissen über kognitive Prozesse das zentrale Werkzeug der Neuropsycholog:innen, wenn sie die verfügbaren Tests im pädiatrischen Bereich einsetzen.
6. Müssen vor der Durchführung der Tests und Testbatterien von NeuronUP Diagnostik eine Diagnose und relevante Informationen zur Person eingetragen werden?
Ja, Diagnose und relevante Informationen müssen im Profil der Person hinterlegt sein, damit die in jedem Fall angewandten Normen möglichst genau zu den Merkmalen der Person passen.
Hat Ihre Patientin oder Ihr Patient noch keine Diagnose, können Sie die Tests mit der Diagnosebezeichnung „Nicht diagnostiziert“ durchführen und diese Bezeichnung später durch die endgültige Diagnose ersetzen.
Werden die Tests bei einer gesunden Person eingesetzt, muss die Bezeichnung „Gesunde Person“ gewählt werden.
Wählen Sie keine Diagnosebezeichnung nach dem Zufallsprinzip, da dies dazu führen kann, dass für die getestete Person ungeeignete Normen verwendet werden.
7. Können die Tests bei Menschen mit Epilepsie, ADHS oder anderen Beeinträchtigungen eingesetzt werden?
Ja, die Tests können bei allen klinischen Gruppen durchgeführt werden. Die verfügbaren Tests sind übergreifend angelegt und dienen der Beurteilung der kognitiven Leistung, unabhängig von der klinischen Gruppe, mit der gearbeitet wird. Sie können auch zur Beurteilung von Sportler:innen, Führungskräften usw. eingesetzt werden.
In manchen Fällen ist eine Anpassung des Tests nötig, etwa bei einer Hemiplegie. Dann ist zu berücksichtigen, dass die Normergebnisse auf Grundlage des Wissens und der Erfahrung der Fachkraft eingeordnet und gewichtet werden müssen. Solche Situationen sind in der neuropsychologischen Diagnostik sehr häufig, weshalb eine gut ausgebildete Fachkraft erforderlich ist.
8. Können die Tests oder Testbatterien von NeuronUP Diagnostik auf jedem Gerät durchgeführt werden?
Die Tests und Testbatterien wurden für die Durchführung im digitalen Format entwickelt und gewährleisten eine präzise und standardisierte Messung kognitiver Prozesse wie Verarbeitungsgeschwindigkeit und Entscheidungsfindung.
Für eine angemessene Durchführung der Aufgaben müssen folgende technische Anforderungen und Bedingungen erfüllt sein:
- Computer mit Intel-i5-Prozessor oder vergleichbar.
- Arbeitsspeicher von mindestens 8 GB.
- Bildschirmauflösung von mindestens 1366 × 768 Pixeln.
- Bei Laptops ist ein externer Bildschirm Pflicht, um einheitliche Bedingungen der visuellen Darbietung sicherzustellen.
- Stabile Bildwiederholfrequenz von 60 Hz.
- Für die Tests selbst ist keine Maus nötig, wohl aber für die Navigation auf der Plattform.
- Die Aufgaben wurden für herkömmliche physische Tastaturen validiert. Bei angepassten Tastaturen oder anderen speziellen Geräten beurteilt die klinische Fachkraft, ob deren Einsatz möglich ist.
- Von vertikalen Touchscreens wird abgeraten.
- Andere Eingabegeräte wie Joysticks, Eye-Tracker usw. erfüllen möglicherweise nicht alle Anforderungen für eine angemessene Durchführung der Aufgaben. In diesem Fall muss die Fachkraft ihren möglichen Einfluss bestimmen und bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigen.
9. Was passiert, wenn eine andere Fachkraft meiner Einrichtung bei einer gemeinsamen Patientin bzw. einem gemeinsamen Patienten ein Diagnostikprotokoll begonnen hat?
Beginnt eine Fachkraft ein Diagnostikprotokoll und schließt es nicht ab, kann eine andere Fachkraft es fortsetzen, sofern ihr diese Person zugewiesen ist; sie kann das Protokoll jedoch weder abschließen noch löschen. Solche Fälle sind häufig, wenn eine Fachkraft krank oder im Urlaub ist, oder in großen Einrichtungen.
10. Wo finden wir das Handbuch zu den Tests oder Testbatterien von NeuronUP Diagnostik?
Das Handbuch zu den Tests oder Testbatterien von NeuronUP Diagnostik finden Sie jeweils vor deren Beginn.

11. Müssen alle Tests einer Batterie am selben Tag durchgeführt werden?
Nein. Wenn eine Testbatterie von NeuronUP Diagnostik gestartet wird, wird ein Diagnostikprotokoll geöffnet, das verfügbar bleibt, bis die Fachkraft es schließt oder abschließt. So können die Tests an verschiedenen Tagen durchgeführt werden, und der Ablauf ist 100 % flexibel. Neue Tests können jederzeit hinzugefügt und nicht benötigte entfernt werden. In seiner Flexibilität entspricht das Verfahren den in der klinischen Neuropsychologie üblichen Papier-und-Bleistift-Protokollen.
12. Wo werden die Ergebnisse abgeschlossener Tests gespeichert?
Die Ergebnisse der Tests oder Testbatterien finden Sie im Profil der Person.

13. Wie wirkt sich die psychische Gesundheit der Patient:innen auf die Durchführung der Tests oder Testbatterien aus?
Die psychische Gesundheit kann die Leistung in mehreren kognitiven Bereichen beeinträchtigen und die Testergebnisse erheblich beeinflussen.
Elemente wie Verarbeitungsgeschwindigkeit, Arbeitsgedächtniskapazität, Aufmerksamkeitsleistung oder Entscheidungsfähigkeit können in verschiedenen klinischen Situationen stark beeinträchtigt sein. Deshalb sollten die Testungen von gut ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden, die die Ursachen einer schwachen Leistung angemessen bestimmen können. Zahlreiche Faktoren können die Ergebnisse beeinflussen; die Fachkraft muss daher beurteilen, ob die erzielte Testleistung das tatsächliche maximale Potenzial bzw. die optimale Leistung einer Person widerspiegelt.
14. Auf welche Verhaltensweisen muss ich während der Testung achten?
Im Handbuch sind einige als relevant geltende Verhaltensweisen aufgeführt, die bei der Durchführung der verschiedenen Tests oder Testbatterien beobachtet werden sollten. Es handelt sich um Zeichen, die bei der Interpretation der Ergebnisse helfen können. Gut ausgebildete und in neuropsychologischen Diagnostikprotokollen geschulte Fachkräfte wissen ohnehin, welche Beobachtungen in diesem Kontext anzustellen sind.
Künftig werden neue technologische Elemente es ermöglichen, dass die Plattform diese Beobachtungen auch automatisch vornimmt. Während die Person die Tests durchführt, werden dann Gesten, Äußerungen und andere Befunde erfasst, die bei der Interpretation der Ergebnisse helfen.
Derzeit ist es sehr wichtig, dass die Fachkraft diese Gesten beobachtet, um die Ergebnisse angemessen zu interpretieren
15. Gibt es einen speziellen Support für Fragen zu NeuronUP Diagnostik?
Für spezifische Fragen zu NeuronUP Diagnostik steht Ihnen die E-Mail-Adresse „[email protected]“ zur Verfügung. Dort helfen Ihnen unsere Kolleg:innen, Expert:innen für Neuropsychologie, gerne weiter.
