Heute zeigen wir dir gemeinsam mit unserer Expertin María Paula, wie du Sitzungen auf der Plattform für kognitive Stimulation NeuronUP erstellst. Entdecke Schritt für Schritt, wie du Sitzungen in der Anwendung planst, personalisierst und verwaltest, mit hilfreichen Tipps und bewährten Vorgehensweisen.
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Was sind NeuronUP-Sitzungen?
Sitzungen sind Zusammenstellungen von Aktivitäten, die Bestandteil neurologischer Rehabilitationstherapien sind. Sie bieten eine organisierte und effektive Struktur zur Förderung der kognitiven und emotionalen Fähigkeiten der Nutzer.
Eine der Voraussetzungen dafür, NeuronUP optimal zu nutzen, besteht darin, zu lernen, strukturierte Sitzungen effektiv zu erstellen und sicherzustellen, dass die Aktivitäten an die individuellen Bedürfnisse jedes Nutzers angepasst sind.
NeuronUP empfiehlt dir, vollständige Programme zu erstellen, da diese aus geplanten Sitzungen bestehen und einen umfassenderen Ansatz für deine Interventionen bieten.
Wozu dienen NeuronUP-Sitzungen?
Die Sitzungen von NeuronUP, der führenden Plattform für kognitive Stimulation, die Fachkräften der Neuropsychologie fortschrittliche Werkzeuge zur Gestaltung personalisierter neurologischer Rehabilitation bietet, helfen dabei, Aktivitäten logisch zu organisieren.
Außerdem erleichtern sie die Verlaufskontrolle und ermöglichen Fachkräften, Interventionen in Echtzeit anzupassen. So wird sichergestellt, dass die Rehabilitationsziele wirksam und motivierend erreicht werden.
Zusammenfassend optimieren Sitzungen die Zeit der Fachkraft und bieten dem Nutzer einen klaren und dynamischen Ansatz, um seine Ziele in der neurologischen Rehabilitation zu erreichen.
Schritt 1: Erste Planung der Sitzung
Vor der Erstellung einer Sitzung in NeuronUP ist es entscheidend, sie unter Berücksichtigung der Ziele und der Merkmale jedes Nutzers zu planen. Dieser Schritt umfasst:
- Ziele festlegen: Die kognitiven oder funktionalen Bereiche bestimmen, an denen gearbeitet werden soll, etwa Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache oder motorische Fähigkeiten.
- Den Nutzer kennenlernen: Die Fähigkeiten, Einschränkungen und Vorlieben des Nutzers beurteilen, um die Aktivitäten anzupassen.
- Prioritäten setzen: Die kognitiven Funktionen und Fähigkeiten auswählen, die auf Grundlage der Eingangsbewertung als besonders wichtig erachtet werden.
Schritt 2: Einrichtung in NeuronUP
Melde dich bei deinem NeuronUP-Konto an.
Rufe das Bedienfeld auf und wähle die Option „Sitzung erstellen“.
Gib der Sitzung einen Namen, damit du sie leicht wiederfindest, insbesondere wenn du sie später erneut verwenden möchtest. Du kannst eine Farbe und ein Symbol auswählen, um sie besser zu kennzeichnen.
Auswahl der Aktivitäten: NeuronUP bietet eine große Auswahl an Aktivitäten, die in drei Hauptkategorien eingeteilt sind: Generatoren, Spiele und Arbeitsblätter. Beachte bei der Auswahl der Aktivitäten Folgendes:
- Relevanz: Wähle Aktivitäten aus, die direkt an den festgelegten Zielen arbeiten.
- Schwierigkeitsgrad: Passe den Schwierigkeitsgrad jeder Aktivität an die Fähigkeiten des Nutzers an. Du kannst ihn manuell einstellen oder vom System automatisch anhand des Fortschritts anpassen lassen.
- Abwechslung: Kombiniere verschiedene Aktivitäten, um das Interesse des Nutzers aufrechtzuerhalten und unterschiedliche Fähigkeiten ganzheitlich zu fördern.
- Du kannst je nach Nutzer, für den du die Sitzung erstellst, nach Alter – Erwachsene oder Kinder – oder nach dem zu fördernden kognitiven Bereich filtern.
Schritt 3: Personalisierung der Aktivitäten
Die Personalisierung ist entscheidend für den Erfolg der Sitzung. NeuronUP ermöglicht es Fachkräften, zahlreiche Parameter anzupassen, darunter:
- Dauer: Lege die voraussichtliche Zeit für jede Aktivität fest und berücksichtige dabei die Konzentrationsfähigkeit des Nutzers.
- Anzahl der Wiederholungen in den Generatoren.
- Interaktionsmodus: Wähle je nach motorischen Fähigkeiten des Nutzers zwischen Ziehen, Tippen oder Schreiben.
- Art der Korrektur: Füge bei Bedarf Korrekturen hinzu oder wähle den freien Modus.
- Visuelle und auditive Elemente: Passe Farben, Bilder und Töne so an, dass sie für den Nutzer ansprechend und bedeutsam sind.
- Beispielsweise kannst du in einer Aktivität wie „Semantische Assoziationen“ Bilder auswählen, die mit den Interessen des Nutzers zusammenhängen, um seine Motivation zu steigern.
Schritt 4: Organisation der Sitzung
Sobald die Aktivitäten eingerichtet sind, ordne sie logisch und strukturiert an:
- Abfolge: Beginne mit einfacheren Aktivitäten, um Vertrauen aufzubauen, und gehe dann zu komplexeren Aufgaben über.
- Pausen: Plane bei einer längeren Sitzung kurze Pausen zwischen den Aktivitäten ein, um Ermüdung zu vermeiden.
- Flexibilität: Lass Spielraum, um die Sitzung in Echtzeit anzupassen, je nachdem, wie der Nutzer reagiert.
- NeuronUP bietet eine Vorschau der Sitzung. So kannst du die Abfolge vor dem Speichern überprüfen und anpassen.
Schritt 5: Sitzung speichern und zuweisen
Wenn die Sitzung fertig ist: Speichere sie als Vorlage, wenn du sie später mit anderen Nutzern wiederverwenden möchtest.
Weise die Sitzung im Bereich zur Nutzerverwaltung dem entsprechenden Nutzer zu.
Wähle aus, ob deine Nutzer die Sitzung dank NeuronUP2GO. von zu Hause aus durchführen sollen.
Plane die Sitzung im Kalender und lege Datum und Uhrzeit für ihre Durchführung fest.
NeuronUP ermöglicht es, Sitzungen mit individuellen Nutzerprofilen zu verknüpfen. Dadurch werden die Verlaufskontrolle und die fortlaufende Personalisierung erleichtert.
Schritt 6: Umsetzung und Durchführung der Sitzung
Während der Durchführung der Sitzung: Beobachte, wie der Nutzer mit den Aktivitäten interagiert.
Unterstütze ihn bei Bedarf und passe die Aktivitäten in Echtzeit an, wenn du feststellst, dass der Schwierigkeitsgrad nicht angemessen ist.
Nutze die automatischen Feedbackfunktionen der Plattform, um Verbesserungsbereiche zu erkennen.
Schritt 7: Auswertung und Verlaufskontrolle
Nach Abschluss der Sitzung ist es wichtig, ihre Wirksamkeit zu bewerten:
- Ergebnisse überprüfen: Analysiere die von NeuronUP erstellten Berichte. Sie enthalten Kennzahlen wie richtige Antworten, benötigte Zeit und Fortschritt bei jeder Aktivität.
- Feedback für den Nutzer: Gib positives Feedback und Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten, um seine Motivation aufrechtzuerhalten.
- Anpassungen für zukünftige Sitzungen: Nutze die erhobenen Daten, um die nächsten Sitzungen anzupassen und kontinuierliche Fortschritte sicherzustellen.
Außerdem empfehlen wir eine regelmäßige Evaluation und Verlaufskontrolle, damit Interventionen entsprechend der Leistung des Nutzers angepasst werden können.
Weitere Tipps zur Erstellung von Sitzungen
Verwende vorgefertigte Vorlagen: NeuronUP bietet voreingestellte Sitzungen, die als Lernbasis für die Erstellung eigener Interventionen dienen können.
Probiere die Aktivitäten aus: Mache dich mit jeder Aktivität vertraut, bevor du sie in die Sitzung aufnimmst, um sicherzustellen, dass sie zu den festgelegten Zielen passt.
Hole Feedback ein: Berücksichtige die Einschätzungen des Nutzers zu den Aktivitäten, insbesondere hinsichtlich Interesse und Schwierigkeitsgrad.
Fazit
Das Erstellen von Sitzungen in NeuronUP ist ein intuitiver und äußerst flexibler Prozess, der Fachkräften ermöglicht, personalisierte und wirksame Interventionen zu gestalten. Wenn du diese Schritte befolgst, kannst du die Werkzeuge der Plattform für neurologische Rehabilitation und kognitive Stimulation optimal nutzen und sicherstellen, dass jede Sitzung auf die Ziele und spezifischen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist. Mit NeuronUP wird neurologische Rehabilitation zu einem dynamischen, motivierenden und nutzerzentrierten Prozess.





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