Bei den visuell-räumlichen Fähigkeiten unterscheiden wir zwei wichtige Konzepte:
- Räumliche Beziehungen: Fähigkeit, Objekte in zwei Dimensionen mental darzustellen und zu handhaben.
- Räumliche Visualisierung: Fähigkeit, Objekte in drei Dimensionen mental darzustellen und zu manipulieren.
Wozu dienen die visuell-räumlichen Fähigkeiten?
Visuell-räumliche Fähigkeiten sind in unserem Alltag sehr nützlich. Mit ihrer Hilfe schätzen wir den Abstand zwischen zwei Objekten ein, was zum Beispiel beim Einparken hilfreich ist, um den Abstand zwischen unserem Auto und den umliegenden Hindernissen zu kontrollieren. Wir nutzen visuell-räumliche Fähigkeiten auch, wenn wir uns einen Ort oder eine Richtung vorstellen, von der uns jemand erzählt, oder wenn wir Objekte gedanklich drehen müssen, um zu wissen, wie sie danach aussehen werden.
NeuronUP-Übungen zur Rehabilitation der visuell-räumlichen Fähigkeiten

Zwei Beispiele für Übungen zu räumlichen Beziehungen. Bei der ersten Übung geht es darum, den genauen Moment zu berechnen, in dem ein Element (die Kugel) einen bestimmten Punkt passiert. Bei der zweiten zeigen wir eine Aktivität zur räumlichen Visualisierung: Es gilt zu berechnen, wie eine Reihe von Würfeln aussieht, nachdem einige davon verschoben wurden.