Ungefähr 1.000 Personen aus verschiedenen Ländern weltweit trafen sich beim Global Neuropsychology Congress.
Ein internationaler Kongress, organisiert von verschiedenen neuropsychologischen Gesellschaften weltweit, nämlich der Australasian Society of the Study of Brain Impairment (ASSBI), der Federation of European Societies of Neuropsychology (FESN), der International Neuropsychological Society (INS) und der Sociedad Latinoamericana de Neuropsicología (SLAN). Ziel war es, die Mitglieder dieser Gesellschaften und viele weitere Gäste bei ihrem ersten erfolgreichen Global Neuropsychology Congress zusammenzubringen.
Jede dieser Gesellschaften wurde durch ihren Präsidenten bzw. in einigen Fällen durch eine ehemalige Präsidentin vertreten:
- ASSBI: Dana Wong (Präsidentin).
- FESN: Hans-Otto (Ehemaliger Präsident); Lisa Cipolotti (Präsidentin).
- INS: Jonathan Evans (Ehemaliger Präsident); David Loring (Präsident).
- SLAN: Ariel Cuadro (Präsident).
Der Global Neuropsychology Congress wurde von Mitgliedern verschiedener Länder organisiert. Fachleute aus Portugal, Australien, den Niederlanden, Brasilien, Argentinien, Südafrika, Taiwan, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Kanada, Spanien, Japan, Norwegen und Ecuador trugen dazu bei, die Veranstaltung möglich zu machen.
In der Super Bock Arena, in der der Kongress stattfand, konnten die Teilnehmer Vorträge, Diskussionen und Podiumsdiskussionen besuchen, darunter besonders folgende:
- ‚Infectious Diseases of Poverty and Neuropsychology: Gaps and Opportunities‚, von Amina Abubakar von der Aga Khan University.
- ‚Consciousness: A Biological and Psychological account‚, von António und Hanna Damásio von der University of Southern California.
- ‚The hippocampus, spatial navigation, and episodic memory?‚, von John O’Keefe vom University College London.
- ‚A culturally informed approach to the detection and management of dementia‚, von Monica Rosselli von der Florida Atlantic University.
Neben diesen und vielen weiteren ist besonders das Partner Symposium hervorzuheben, das am zweiten Tag des Kongresses, am Donnerstag, den 4. Juli, unter dem Titel ‚Global technology trends for neuropsychology: bridging concepts, data and methods‚ stattfand. Die Referenten Bob Bilder, Andreia Geraldo, Maureen Schmitter-Edgecombe und Roy Kessels erläuterten, wie Technologie bei der Behandlung und Bewertung von Patienten mit neuropsychologischem Betreuungsbedarf helfen kann und welche Herausforderungen sich aus ihrer Nutzung ergeben.

Programm für Studierende
Außerdem gab es ein speziales Programm für Studierende, dessen Komitee sich zusammensetzte aus:
- Aishani Desai – Doktorandin/Master-Studentin in Klinischer Neuropsychologie an der Macquarie University.
- Isabel Manica – Master, Doktorandin an der Katholischen Portugiesischen Universität.
- Nicole Feast – BA (Hons), Master in Psychologie (Klinische Neuropsychologie), Forrest-Stipendiatin und Doktorandin an der University of Western Australia.
- Vaia Sideropoulou – Master in Neuropsychologie, Aristoteles-Universität Thessaloniki.
- Sofía López Vallejo – Promotionsstudium. Doktorandin der Psychologie. Mitglied der Forschungsgruppe PNínsula (CTS-581) der Universität Granada.
Unter den Sitzungen für Studierende stach die Student Award Session hervor, an der vier der fünf mit den Student Awards for the Five Best Abstract Submissions ausgezeichneten Studierenden teilnahmen:
- Catarina Barros (Universität Minho – Portugal): ‚Age-Related Differences in Cognitive Function Prediction: Integrating Emotional and Physical Well-Being through Machine Learning‘.
- Sandra Glazer (University of Cincinnati in Ohio – USA): ‚Mental Health Diagnosis Trends in Adolescents 3 Months After Mild Traumatic Brain Injury and Associations with Gender and Race‘.
- Cole J. Kennedy (University of Victoria – Kanada): ‚Meta-Analysis of Meta-Analyses on Non-Invasive Brain Stimulation for Post-Stroke Depression‘.
- Silvia Oliver Mass (Hospital Clínico San Carlos – Spanien): ‚Transcranial direct current stimulation for post-COVID fatigue: comparison of two therapeutic targets combined with cognitive training‘.
- Alba Roca Ventura (Universität Barcelona – Spanien): ‚Exploring Longitudinal Lifestyle Trajectory Patterns and Their Impact on Health Outcomes: Insights from the Barcelona Brain Health Initiative‘.

Networking
Der Global Neuropsychology Congress ermöglichte und förderte Networking dank der App GNC 2024, mit der die Teilnehmenden miteinander interagieren und Informationen zum Kongress abrufen konnten.
Noch wirkungsvoller als die App waren jedoch die Kaffeepausen, während derer sich die Teilnehmenden entweder im Inneren der Super Bock Arena oder in den Gärten des Palácio de Cristal aufhalten konnten.

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Danksagungen
NeuronUP möchte dem Organisationsteam dieser ersten Ausgabe des Global Neuropsychology Congress zu dem großartigen Erfolg gratulieren und danken. Unser Team freut sich schon darauf, Details zur nächsten Veranstaltung zu erfahren!
Wir möchten auch Fernando Barbosa und Artemisa Rocha Dores von SPNPsy; Andreia Geraldo, Doktorandin im Doktoratsprogramm Psychologie, Neuropsychophysiologisches Labor der FPCEUP; und Ariel Cuadro, Präsident von SLAN, unseren besonderen Dank für ihre Zeit und Aufmerksamkeit aussprechen.
Dieser Artikel wurde übersetzt; Link zum Originalartikel auf Spanisch:
Global Neuropsychology Congress: el congreso que reunió al mundo en Oporto







Die neuropsychologische Rehabilitation bei leichter kognitiver Beeinträchtigung
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