{"id":49275,"date":"2026-10-19T11:21:35","date_gmt":"2026-10-19T09:21:35","guid":{"rendered":"https:\/\/neuronup.com\/de\/?p=49275"},"modified":"2026-10-19T11:21:35","modified_gmt":"2026-10-19T09:21:35","slug":"ein-prognostisches-hirnnetzwerk-beim-diffusen-mittelliniengliom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/ein-prognostisches-hirnnetzwerk-beim-diffusen-mittelliniengliom\/","title":{"rendered":"Ein prognostisches Hirnnetzwerk beim diffusen Mittelliniengliom"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-xl-font-size wp-block-paragraph\">Die Doktorandin Marta Arbizu G\u00f3mez erl\u00e4utert, <strong>wie funktionelle Konnektivit\u00e4t und Tumornetzwerk-Mapping die Prognose beim diffusen Mittelliniengliom ver\u00e4ndern<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-left br-0101 has-heading-color has-alt-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-1 has-xl-margin-top has-xxl-margin-bottom wp-block-paragraph\">Die Prognose beim <strong>p\u00e4diatrischen diffusen Mittelliniengliom (DMG)<\/strong> h\u00e4ngt nicht ausschlie\u00dflich von seiner Lokalisation ab, sondern auch von seiner funktionellen Konnektivit\u00e4t mit gesunden Hirnnetzwerken. Die Evidenz zeigt, dass <strong>eine st\u00e4rkere Einbindung der Tumoren in das DMG-Netzwerk mit einem k\u00fcrzeren Gesamt\u00fcberleben einhergeht<\/strong>. F\u00fcr Fachkr\u00e4fte der Neurorehabilitation und der kognitiven Diagnostik ist es <strong>entscheidend, diesen innovativen Ansatz des Tumornetzwerk-Mappings zu verstehen, um das neurologische Risiko der Patientinnen und Patienten einzusch\u00e4tzen und deutlich pr\u00e4zisere, individuell zugeschnittene F\u00f6rderpl\u00e4ne zu entwickeln<\/strong>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum sollte man die Hirnverbindungen bei Tumoren im Kindesalter untersuchen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diffuse Mittelliniengliome, kurz DMG (nach der englischen Bezeichnung), sind <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/psychologie\/neuropsychologische-folgen-des-kinderkrebses\/\"><strong>p\u00e4diatrische Hirntumoren<\/strong><\/a> und <strong>sehr aggressiv<\/strong>. Dazu geh\u00f6ren diffuse pontine Gliome, auch DIPG genannt, sowie Thalamusgliome. Trotz der Fortschritte in der Neuroonkologie <strong>ist ihre Prognose weiterhin sehr ung\u00fcnstig und sie sind gegen\u00fcber den verf\u00fcgbaren Behandlungen hochgradig resistent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Traditionell konzentrierte sich die Untersuchung dieser Tumoren auf ihre Lokalisation, ihre molekularen Eigenschaften und ihr radiologisches Verhalten. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch eine zentrale Erkenntnis herauskristallisiert: Einige Gliome wachsen nicht isoliert, sondern k\u00f6nnen mit neuronalen Netzwerken des Gehirns interagieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet, dass der Tumor gesunde Hirnnetzwerke m\u00f6glicherweise nutzt, um sein Wachstum, seine Invasion und seine Progression zu f\u00f6rdern. Diese Hypothese wurde bereits in pr\u00e4klinischen Modellen beobachtet und wirft eine wichtige Frage auf: <strong>K\u00f6nnen die Hirnverbindungen eines Tumors dazu beitragen, den klinischen Verlauf der Patientinnen und Patienten vorherzusagen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die in Nature ver\u00f6ffentlichte Studie geht genau dieser Frage nach. Die Autorinnen und Autoren entwickeln eine Methode namens Tumour Network Mapping, also die Kartierung von Tumornetzwerken, mit der nicht nur untersucht wird, wo sich der Tumor befindet, sondern auch, mit welchen Hirnregionen er funktionell verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie wurde die Studie durchgef\u00fchrt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Zusammenhang zwischen Tumor, Hirnkonnektivit\u00e4t und \u00dcberleben zu untersuchen, <strong>analysierten die Forschenden mehrere unabh\u00e4ngige Kohorten von Kindern mit einem<\/strong> <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/neurorehabilitation\/erworbene-hirnschadigung\/hirntumoren\/\"><strong>diffusen pontinen oder thalamischen Mittelliniengliom<\/strong><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer ersten Entdeckungskohorte mit 125 Patientinnen und Patienten segmentierten die Autorinnen und Autoren die Tumoren in MRT-Aufnahmen und \u00fcberf\u00fchrten sie in einen gemeinsamen Hirnraum. Zun\u00e4chst <strong>untersuchten sie, ob die anatomische Lokalisation des Tumors ausreichte, um die Unterschiede im \u00dcberleben der Patientinnen und Patienten zu erkl\u00e4ren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse zeigten jedoch, dass die Tumorlokalisation allein die Prognose nicht ausreichend erkl\u00e4rte. Deshalb gingen die Forschenden einen Schritt weiter und untersuchten die funktionelle Konnektivit\u00e4t jedes Tumors anhand von Daten aus einem p\u00e4diatrischen Human-Konnektom. Anders ausgedr\u00fcckt: Sie <strong>berechneten, mit welchen Hirnregionen die jeweilige Tumorlokalisation funktionell verbunden war<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Grundlage dieser Analyse <strong>identifizierten sie ein gemeinsames Hirnnetzwerk, das mit einem k\u00fcrzeren \u00dcberleben verbunden ist<\/strong> und das sie als <strong>DMG-Netzwerk<\/strong> bezeichneten. Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, konvergieren pontine und thalamische Tumoren in einem gemeinsamen Hirnnetzwerk. Dieses Netzwerk <strong>umfasst motorische, limbische, thalamische und zerebell\u00e4re Regionen sowie Bereiche des Hirnstamms<\/strong>. Dies deutet darauf hin, dass die funktionelle Konnektivit\u00e4t des Tumors \u00fcber seine anatomische Lokalisation hinaus prognostische Informationen liefern kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image image-interface\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1809\" height=\"576\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron.webp\" alt=\"\u00dcberleben in Abh\u00e4ngigkeit von der Konnektivit\u00e4t des Tumors mit dem DMG-Netzwerk.\" class=\"wp-image-49273\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron-300x96.webp 300w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron-768x245.webp 768w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron-1024x326.webp 1024w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron-1536x489.webp 1536w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Red-cerebral-DMG-asociada-a-peor-pronostico.-Articulo-de-investigacion-de-Neuron.webp 1809w\" sizes=\"(max-width: 1809px) 100vw, 1809px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Mit einer ung\u00fcnstigeren Prognose verbundenes DMG-Hirnnetzwerk. Die Abbildung zeigt die wichtigsten Hirnregionen, deren funktionelle Konnektivit\u00e4t mit dem Tumor bei Kindern mit diffusem Mittelliniengliom mit einem k\u00fcrzeren \u00dcberleben einhergeht. Nach Sidpra et al., <em>Nature<\/em>, 2026.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was zeigen die wichtigsten Ergebnisse?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das wichtigste Ergebnis der Studie ist, dass <strong>die funktionelle Konnektivit\u00e4t des Tumors mit dem DMG-Netzwerk mit dem \u00dcberleben der Patientinnen und Patienten zusammenhing<\/strong>. Konkret war das Gesamt\u00fcberleben von Kindern, deren Tumoren st\u00e4rker mit diesem Hirnnetzwerk verbunden waren, k\u00fcrzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Befund ist wichtig, weil er <strong>die Art und Weise ver\u00e4ndert, wie diese Tumoren eingeordnet werden<\/strong>. Es reicht nicht aus zu wissen, in welchem Bereich des Gehirns das Gliom auftritt; entscheidend scheint auch zu sein, mit welchen Hirnnetzwerken es verbunden ist. Anders ausgedr\u00fcckt: Die <strong>Prognose h\u00e4ngt nicht nur von der anatomischen Lokalisation des Tumors ab, sondern auch davon, wie stark er in ein bestimmtes Hirnnetzwerk eingebunden ist<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Aussagekraft dieses Ergebnisses zu \u00fcberpr\u00fcfen, <strong>validierten die Autorinnen und Autoren es in zwei unabh\u00e4ngigen Kohorten<\/strong>. In einer externen multizentrischen Kohorte mit 125 Kindern lag das mediane \u00dcberleben bei Patientinnen und Patienten mit hoher Konnektivit\u00e4t zwischen Tumor und DMG-Netzwerk bei 8,5 Monaten, verglichen mit 13,3 Monaten bei niedriger Konnektivit\u00e4t. In einer zweiten Kohorte mit 38 Kindern mit bioptisch best\u00e4tigtem pontinem DMG zeigte sich dasselbe Muster: Eine st\u00e4rkere Konnektivit\u00e4t mit dem DMG-Netzwerk war mit einer ung\u00fcnstigeren Prognose verbunden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image image-interface\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1581\" height=\"656\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest.webp\" alt=\"Das wichtigste Ergebnis der Studie ist, dass die funktionelle Konnektivit\u00e4t des Tumors mit dem DMG-Netzwerk mit dem \u00dcberleben der Patientinnen und Patienten zusammenhing. Konkret war das Gesamt\u00fcberleben von Kindern, deren Tumoren st\u00e4rker mit diesem Hirnnetzwerk verbunden waren, k\u00fcrzer.\nDieser Befund ist wichtig, weil er die Art und Weise ver\u00e4ndert, wie diese Tumoren eingeordnet werden. Es reicht nicht aus zu wissen, in welchem Bereich des Gehirns das Gliom auftritt; entscheidend scheint auch zu sein, mit welchen Hirnnetzwerken es verbunden ist. Anders ausgedr\u00fcckt: Die Prognose h\u00e4ngt nicht nur von der anatomischen Lokalisation des Tumors ab, sondern auch davon, wie stark er in ein bestimmtes Hirnnetzwerk eingebunden ist.\nUm die Aussagekraft dieses Ergebnisses zu \u00fcberpr\u00fcfen, validierten die Autorinnen und Autoren es in zwei unabh\u00e4ngigen Kohorten. In einer externen multizentrischen Kohorte mit 125 Kindern lag das mediane \u00dcberleben bei Patientinnen und Patienten mit hoher Konnektivit\u00e4t zwischen Tumor und DMG-Netzwerk bei 8,5 Monaten, verglichen mit 13,3 Monaten bei niedriger Konnektivit\u00e4t. In einer zweiten Kohorte mit 38 Kindern mit bioptisch best\u00e4tigtem pontinem DMG zeigte sich dasselbe Muster: Eine st\u00e4rkere Konnektivit\u00e4t mit dem DMG-Netzwerk war mit einer ung\u00fcnstigeren Prognose verbunden.\n\" class=\"wp-image-49272\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest-300x124.webp 300w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest-768x319.webp 768w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest-1024x425.webp 1024w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest-1536x637.webp 1536w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Supervivencia-segun-la-conectividad-del-tumor-con-la-red-DMG.-Articulo-de-invest.webp 1581w\" sizes=\"(max-width: 1581px) 100vw, 1581px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: \u00dcberleben in Abh\u00e4ngigkeit von der Konnektivit\u00e4t des Tumors mit dem DMG-Netzwerk. Patientinnen und Patienten mit Tumoren, die funktionell stark mit dem DMG-Netzwerk verbunden waren, hatten ein k\u00fcrzeres Gesamt\u00fcberleben als diejenigen mit geringer Konnektivit\u00e4t. Nach Sidpra et al., <em>Nature<\/em>, 2026.&nbsp;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem lieferte die <strong>Tumorkonnektivit\u00e4t zus\u00e4tzliche prognostische Informationen \u00fcber \u00fcbliche klinische Variablen hinaus<\/strong>, etwa Alter, Geschlecht, Operation oder erhaltene Behandlungen. Das unterstreicht, dass die Analyse von Hirnnetzwerken zu einem hilfreichen Instrument werden k\u00f6nnte, um das Risiko f\u00fcr Patientinnen und Patienten besser einzusch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend lassen sich die <strong>wichtigsten Studienergebnisse<\/strong> wie folgt darstellen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes table-nup\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th><strong>Messgr\u00f6\u00dfe \/ wichtigster Befund<\/strong><\/th><th><strong>Ergebnis<\/strong><\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Entdeckungskohorte<\/td><td>125 Kinder mit pontinem DMG\/DIPG oder Thalamusgliom.<\/td><\/tr><tr><td>Externe Validierungskohorte<\/td><td>125 Kinder.<\/td><\/tr><tr><td>PNOC-Kohorte<\/td><td>38 Kinder mit bioptisch best\u00e4tigtem pontinem DMG.<\/td><\/tr><tr><td>\u00dcberleben bei hoher DMG-Konnektivit\u00e4t<\/td><td>8,5 Monate in der externen Kohorte.<\/td><\/tr><tr><td>\u00dcberleben bei niedriger DMG-Konnektivit\u00e4t<\/td><td>13,3 Monate in der externen Kohorte.<\/td><\/tr><tr><td>Wichtigste Regionen des DMG-Netzwerks<\/td><td>Pons, Thalamus, motorischer Kortex, Insula, limbisches System, Kleinhirn.<\/td><\/tr><tr><td>Wichtigste Schlussfolgerung<\/td><td>Die funktionelle Tumor-Netzwerk-Konnektivit\u00e4t sagt das \u00dcberleben besser voraus als die isolierte Tumorlokalisation.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tabelle 1: Zusammenfassung der wichtigsten Studienergebnisse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer wichtiger Befund war, dass sich das <strong>Tumorwachstum offenbar ebenfalls nicht zuf\u00e4llig ausbreitete<\/strong>. Beim Vergleich fr\u00fcher und sp\u00e4ter MRT-Aufnahmen beobachteten die Autorinnen und Autoren, dass die Tumorprogression tendenziell dem DMG-Netzwerk folgte. Dies deutet darauf hin, dass die <strong>Ausbreitungswege des Tumors zumindest teilweise durch die<\/strong> <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/die-detaillierteste-karte-des-menschenhirns-rekonstruktion-eines-kubikmillimeters-kortex-cerebralis\/\">Hirnnetzwerke<\/a> <strong>beeinflusst werden k\u00f6nnten<\/strong>, mit denen der Tumor kommuniziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine zentrale Erkenntnis hin: Diffuse Mittelliniengliome <strong>sollten nicht nur als \u00f6rtlich begrenzte L\u00e4sionen verstanden werden<\/strong>, sondern als Tumoren, die sich in funktionelle Hirnnetzwerke integrieren k\u00f6nnen. Diese Einbindung k\u00f6nnte sowohl ihre Progression als auch die Prognose der Patientinnen und Patienten beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie h\u00e4ngt dies mit der Entwicklung des kindlichen Gehirns zusammen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer der interessantesten Aspekte der Studie ist der Zusammenhang zwischen dem DMG-Netzwerk und der Gehirnentwicklung im Kindesalter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diffuse Mittelliniengliome <strong>treten nicht in allen Altersgruppen gleich h\u00e4ufig auf<\/strong>. Bei pontinen Tumoren zeigt sich ein H\u00e4ufigkeitsgipfel im Alter von etwa 5\u20136 Jahren, bei Thalamustumoren ein weiterer im Alter von etwa 10\u201311 Jahren. Die Autorinnen und Autoren analysierten normative Daten zum kindlichen Hirnstoffwechsel mittels FDG-PET und stellten fest, dass die st\u00e4rksten neurometabolischen Ver\u00e4nderungen im DMG-Netzwerk zeitlich mit diesen Altersgipfeln zusammenfielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Befund legt nahe, dass es <strong>bestimmte Zeitfenster der<\/strong> <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/kognitive-stimulation-und-rehabilitation\/neurologische-entwicklungsstorungen\/storungen-der-neuroentwicklung-und-ihre-auswirkungen-auf-kognitive-funktionen\/\"><strong>Gehirnentwicklung<\/strong><\/a> <strong>gibt, in denen bestimmte Hirnnetzwerke besonders aktiv oder anf\u00e4llig sind<\/strong>. In diesem Zusammenhang k\u00f6nnten Tumoren ein g\u00fcnstigeres Umfeld vorfinden, um zu entstehen, zu wachsen oder sich in die neuronale Aktivit\u00e4t einzuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group br-0111 has-primary-background-color has-background has-dark-background has-sm-padding-top has-sm-padding-left has-sm-padding-right has-xxl-margin-top\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full desktop-position-absolute desktop-bottom-0 mobile-width-50 mobile-m-inline-auto has-xl-margin-top\"><img decoding=\"async\" width=\"292\" height=\"338\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Produkt-Zertifikat.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-27552\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Produkt-Zertifikat-259x300.webp 259w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Produkt-Zertifikat.webp 292w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color\">Melden Sie sich<br> f\u00fcr unseren<br> <strong>Newsletter<\/strong>\u00a0an<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button--1\" style=\"--button-outline-color:var(--color-white);--button-outline-color-hover:rgba(0,0,0,0.8);\"><a class=\"wp-block-button__link button button-outline   wp-element-button\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/newsletter\/#form\">Jetzt anmelden<\/a><\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was zeigen die molekularen Daten?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie untersuchte au\u00dferdem Tumorproben mittels Einzelkern-RNA-Sequenzierung. Tumoren mit hoher Konnektivit\u00e4t zum DMG-Netzwerk zeigten eine Anreicherung von Genen, die mit synaptischer Kommunikation und der Interaktion zwischen Neuronen und Gliomzellen zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Befund ist wichtig, weil er die bildgebenden Befunde mit der Molekularbiologie des Tumors verkn\u00fcpft. Es handelt sich nicht nur um einen radiologischen Zusammenhang: <strong>Bei st\u00e4rker vernetzten Tumoren finden sich auch molekulare Hinweise auf eine intensivere Interaktion mit dem Nervensystem<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autorinnen und Autoren fanden Hinweise auf verschiedene Neurotransmittersysteme, darunter das glutamaterge, cholinerge, serotonerge und noradrenerge System. Zusammengenommen <strong>st\u00fctzen diese Ergebnisse die Hypothese, dass sich manche DMG in neuronale Netzwerke integrieren und diese Kommunikation f\u00fcr ihre Progression nutzen k\u00f6nnen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Bedeutung hat dies f\u00fcr die klinische Praxis?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl es sich um eine Forschungsstudie handelt und ihre <strong>Ergebnisse prospektiv best\u00e4tigt werden m\u00fcssen<\/strong>, sind die m\u00f6glichen Auswirkungen sehr relevant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens k\u00f6nnte die <strong>funktionelle Konnektivit\u00e4t des Tumors zu einem neuen prognostischen Biomarker werden<\/strong>. Dies w\u00fcrde eine bessere Risikostratifizierung erm\u00f6glichen, die Identifikation von Hochrisikoprofilen erleichtern und eine individuellere klinische Verlaufskontrolle unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens <strong>er\u00f6ffnet die Studie neue therapeutische Ans\u00e4tze, die darauf abzielen<\/strong>, nicht nur Tumorzellen zu zerst\u00f6ren, <strong>sondern auch die Netzwerke zu unterbrechen, die das Tumorwachstum beg\u00fcnstigen<\/strong>. Dieser Ansatz ist besonders interessant bei Tumoren wie DMG, f\u00fcr die operative und medikament\u00f6se Behandlungsm\u00f6glichkeiten weiterhin begrenzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autorinnen und Autoren untersuchten hierzu eine Untergruppe von Kindern mit thalamischem DMG, bei denen eine subtotale Resektion durchgef\u00fchrt worden war. Sie beobachteten, dass Patientinnen und Patienten, bei denen stark mit dem DMG-Netzwerk verbundene Tumorbereiche entfernt worden waren, l\u00e4nger \u00fcberlebten als diejenigen, bei denen weniger stark verbundene Bereiche reseziert worden waren. Entscheidend war dabei nicht allein das Volumen des entfernten Tumors, sondern welcher Teil des Tumornetzwerks unterbrochen worden war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie h\u00e4ngt dieser Fortschritt mit NeuronUP zusammen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/\">NeuronUP<\/a> arbeiten wir mit evidenzbasierten Angeboten zur <a href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/aktivitaten-fur-neurorehabilitation\/aktivitaten-bei-neurologischen-entwicklungsstorungen\/neue-aktivitaeten-zur-kognitiven-stimulation-fuer-kinder-im-jahr-2026\/\">kognitiven Rehabilitation und F\u00f6rderung<\/a>. Obwohl sich diese Studie auf die p\u00e4diatrische Onkologie und fortgeschrittene Neurobildgebung konzentriert, unterstreichen ihre Ergebnisse eine zentrale Erkenntnis der klinischen Neurowissenschaften: Das <strong>Gehirn muss als Netzwerk verstanden werden<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neurologische Ver\u00e4nderungen h\u00e4ngen nicht nur von einer L\u00e4sion oder einer bestimmten Region ab, sondern auch davon, wie sich die L\u00e4sion auf Hirnnetzwerke auswirkt. Dieser Netzwerkansatz ist entscheidend, um den Verlauf vieler neurologischer Erkrankungen zu verstehen und individuellere Interventionen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Hirntumoren im Kindesalter <strong>k\u00f6nnte das Wissen um die Verbindungen zwischen einem Tumor und Hirnnetzwerken k\u00fcnftig dazu beitragen, den klinischen Verlauf vorherzusagen, Behandlungen zu planen und die funktionellen Auswirkungen<\/strong> der Erkrankung besser zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht der kognitiven Rehabilitation helfen diese Fortschritte dabei, besser zu verstehen, wie eine Hirnl\u00e4sion oder -erkrankung nicht nur eine bestimmte Region, sondern das Zusammenspiel kognitiver Netzwerke insgesamt beeintr\u00e4chtigen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns br-0111 particle-bg p-5 has-primary-background-color has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<h2 class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color\">Testen Sie NeuronUP 7 Tage kostenlos<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color wp-block-paragraph\">Probieren Sie unsere verschiedenen \u00dcbungen, erstellen Sie Sitzungen oder arbeiten Sie remote mithilfe von Online-Sitzungen<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\" style=\"--button-background:var(--color-custom-1);--button-background-hover:#cc7e00;\"><a class=\"wp-block-button__link button   wp-element-button\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/landing-store-user\/\">Kostenlos testen<\/a><\/div>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Studie schl\u00e4gt eine neue Perspektive auf diffuse Mittelliniengliome vor. Statt den Tumor ausschlie\u00dflich als lokal begrenzte Masse zu betrachten, zeigen die Autorinnen und Autoren, dass seine Verbindung zu Hirnnetzwerken eine wichtige Rolle f\u00fcr seine Progression und Prognose spielen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Identifikation eines DMG-Hirnnetzwerks, das mit einem k\u00fcrzeren \u00dcberleben verbunden ist, er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Risikostratifizierung, die Entwicklung prognostischer Biomarker und die Entwicklung von Therapien, die auf bestimmte Hirnnetzwerke abzielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn prospektive Studien diese Ergebnisse noch best\u00e4tigen m\u00fcssen, liefert die Arbeit eine besonders vielversprechende Erkenntnis: Wenn wir Hirntumoren anhand ihrer Konnektivit\u00e4t verstehen, k\u00f6nnen wir besser nachvollziehen, wie sie wachsen und sich ausbreiten und wie sie gezielter behandelt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur <\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-sm-font-size\">Sidpra J, Lind V, Cohen AL, Schaper FLWVJ, Stone TJ, Grabovska Y, et al. A prognostic human brain network for diffuse midline glioma. Nature. 2026. doi:10.1038\/s41586-026-10631-3.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:70px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group p-4 br-0111 has-alt-background-color has-background has-light-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00e4ufige Fragen zu diffusen Mittelliniengliomen und Hirnnetzwerken<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"trabajarneuronup\"><h3 id=\"at-527900\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">1. Was ist ein diffuses Mittelliniengliom (DMG) und wie ist seine Prognose?<\/h3><div id=\"ac-527900\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diffuse Mittelliniengliome, kurz DMG (nach der englischen Bezeichnung), sind sehr aggressive p\u00e4diatrische Hirntumoren. Dazu geh\u00f6ren diffuse pontine Gliome (DIPG) und Thalamusgliome. Trotz medizinischer Fortschritte ist ihre Prognose sehr ung\u00fcnstig und sie sind gegen\u00fcber den derzeit verf\u00fcgbaren Behandlungen hochgradig resistent.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"trabajarneuronup\"><h3 id=\"at-527901\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">2. Was versteht man unter Tumornetzwerk-Mapping?<\/h3><div id=\"ac-527901\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Tumornetzwerk-Mapping (Tumour Network Mapping) wird nicht nur die r\u00e4umliche Lage des Tumors untersucht, sondern auch, mit welchen Hirnregionen er funktionell verbunden ist. Diese Methode hat gezeigt, dass der Tumor gesunde Hirnnetzwerke nutzen kann, um seine Invasion und Progression zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"videosneuronup\"><h3 id=\"at-527902\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">3. Wie wirkt sich die funktionelle Konnektivit\u00e4t auf die Lebenserwartung von Kindern mit DMG aus?<\/h3><div id=\"ac-527902\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forschung hat gezeigt, dass die funktionelle Konnektivit\u00e4t des Tumors das \u00dcberleben genauer vorhersagt als seine anatomische Lokalisation allein. Bei Kindern, deren Tumoren stark mit dem \u201eDMG-Netzwerk\u201c verbunden sind, betr\u00e4gt das mediane \u00dcberleben 8,5 Monate, verglichen mit 13,3 Monaten bei geringer Konnektivit\u00e4t.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"formaciongratuita\"><h3 id=\"at-527903\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">4. Welche Hirnregionen geh\u00f6ren zu dem mit diesem Tumor verbundenen DMG-Netzwerk?<\/h3><div id=\"ac-527903\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pontine und thalamische Tumoren konvergieren in einem gemeinsamen Hirnnetzwerk (DMG-Netzwerk), das wichtige und funktionelle Regionen wie Pons, Thalamus, motorischen Kortex, Insula, limbisches System und Kleinhirn umfasst.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"formaciongratuita\"><h3 id=\"at-527904\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">5. Warum tritt dieser Hirntumor im Kindesalter in bestimmten Altersgruppen h\u00e4ufiger auf?<\/h3><div id=\"ac-527904\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entstehung dieser Tumoren h\u00e4ngt mit bestimmten Zeitfenstern der kindlichen Gehirnentwicklung zusammen. Die st\u00e4rksten neurometabolischen Ver\u00e4nderungen im DMG-Netzwerk fallen zeitlich mit den H\u00e4ufigkeitsgipfeln der Erkrankung zusammen: etwa im Alter von 5\u20136 Jahren bei pontinen Tumoren und zwischen 10 und 11 Jahren bei Thalamustumoren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"formaciongratuita\"><h3 id=\"at-527905\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">6. Welche therapeutische Bedeutung hat die Unterbrechung des Tumornetzwerks bei Operationen?<\/h3><div id=\"ac-527905\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Studien deuten darauf hin, dass Patientinnen und Patienten mit thalamischem DMG nach subtotaler Resektion l\u00e4nger \u00fcberlebten, wenn Tumorbereiche entfernt wurden, die stark mit dem DMG-Netzwerk verbunden waren. Dieser Vorteil hing davon ab, welcher Teil des Tumornetzwerks unterbrochen wurde, und nicht allein vom Gesamtvolumen des entfernten Tumors.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-pb-accordion-item c-accordion__item js-accordion-item no-js\" data-initially-open=\"false\" data-click-to-close=\"true\" data-auto-close=\"true\" data-scroll=\"false\" data-scroll-offset=\"0\" id=\"formaciongratuita\"><h3 id=\"at-527906\" class=\"c-accordion__title js-accordion-controller\" role=\"button\">7. Wie wirken sich diese Erkenntnisse auf die kognitive Rehabilitation aus?<\/h3><div id=\"ac-527906\" class=\"c-accordion__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Fortschritte helfen Fachkr\u00e4ften der Neurorehabilitation zu verstehen, dass eine L\u00e4sion oder ein Tumor das Zusammenspiel kognitiver Netzwerke insgesamt beeintr\u00e4chtigt und nicht nur eine einzelne Region. Dieser Netzwerkansatz ist entscheidend, um Behandlungen zu planen, den klinischen Verlauf vorherzusehen und pr\u00e4zisere, individuell zugeschnittene Interventionen zur kognitiven F\u00f6rderung zu entwickeln.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenn Ihnen dieser Artikel \u00fcber <strong>ein prognostisches Hirnnetzwerk beim diffusen Mittelliniengliom<\/strong> gefallen hat, interessieren Sie vielleicht auch diese Artikel von NeuronUP:<\/h3>\n\n\n<div class=\"mai-grid entries entries-grid has-boxed has-image-full\" style=\"--entry-title-font-size:var(--font-size-lg);--align-text:start;--entry-meta-text-align:start;\"><div class=\"entries-wrap has-columns\" style=\"--columns-xs:1 \/ 1;--columns-sm:1 \/ 1;--columns-md:1 \/ 3;--columns-lg:1 \/ 3;--flex-xs:0 0 var(--flex-basis);--flex-sm:0 0 var(--flex-basis);--flex-md:0 0 var(--flex-basis);--flex-lg:0 0 var(--flex-basis);--column-gap:var(--spacing-lg);--row-gap:var(--spacing-lg);--align-columns:start;\"><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-demenz tag-forschung\" style=\"--entry-index:1;\" aria-label=\"Schlafen, um das Gehirn zu reinigen: Der Zusammenhang zwischen Schlaf, glymphatischem System und Demenz\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/schlafen-um-das-gehirn-zu-reinigen-die-verbindung-zwischen-schlaf-dem-glymphatischen-system-und-der-demenz\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Dormir-para-limpiar-el-cerebro-el-vinculo-entre-sueno-sistema-glinfatico-y-demencia.-El-papel-del-sistema-glinfatico-y-el-sueno-NREM-en-la-eliminacion-de-amiloide-y-tau.-Implicaciones-clinicas-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Schlafen, um das Gehirn zu reinigen: Zusammenhang zwischen Schlaf, glymphatischem System und Demenz. Die Rolle des glymphatischen Systems und des NREM-Schlafs beim Abbau von Amyloid und Tau. Klinische Implikationen.\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Dormir-para-limpiar-el-cerebro-el-vinculo-entre-sueno-sistema-glinfatico-y-demencia.-El-papel-del-sistema-glinfatico-y-el-sueno-NREM-en-la-eliminacion-de-amiloide-y-tau.-Implicaciones-clinicas-400x300.webp 400w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Dormir-para-limpiar-el-cerebro-el-vinculo-entre-sueno-sistema-glinfatico-y-demencia.-El-papel-del-sistema-glinfatico-y-el-sueno-NREM-en-la-eliminacion-de-amiloide-y-tau.-Implicaciones-clinicas-800x600.webp 800w\" sizes=\"(max-width:599px) 599px, (min-width:600px) and (max-width: 799px) 799px, (min-width:800px) and (max-width: 999px) 333px, (min-width:1000px) 400px\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/schlafen-um-das-gehirn-zu-reinigen-die-verbindung-zwischen-schlaf-dem-glymphatischen-system-und-der-demenz\/\" rel=\"bookmark\">Schlafen, um das Gehirn zu reinigen: Der Zusammenhang zwischen Schlaf, glymphatischem System und Demenz<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-forschung\" style=\"--entry-index:2;\" aria-label=\"Beta-Amyloid bei Alzheimer abbauen: Modulation der Blut-Hirn-Schranke\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/beta-amyloid-bei-alzheimer-modulation-der-blut-hirn-schranke\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Beta-amiloide-y-alzheimer.-Como-el-uso-de-nanoparticulas-A40-POs-para-eliminar-beta-amiloide-modulando-la-barrera-hematoencefalica-abre-nuevas-vias-para-entender-y-tratar-la-enfermedad-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Beta-Amyloid und Alzheimer. Wie A40-POs-Nanopartikel durch Modulation der Blut-Hirn-Schranke neue Wege zum Verst\u00e4ndnis und zur Behandlung der Erkrankung er\u00f6ffnen.\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Beta-amiloide-y-alzheimer.-Como-el-uso-de-nanoparticulas-A40-POs-para-eliminar-beta-amiloide-modulando-la-barrera-hematoencefalica-abre-nuevas-vias-para-entender-y-tratar-la-enfermedad-400x300.webp 400w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Beta-amiloide-y-alzheimer.-Como-el-uso-de-nanoparticulas-A40-POs-para-eliminar-beta-amiloide-modulando-la-barrera-hematoencefalica-abre-nuevas-vias-para-entender-y-tratar-la-enfermedad-800x600.webp 800w\" sizes=\"(max-width:599px) 599px, (min-width:600px) and (max-width: 799px) 799px, (min-width:800px) and (max-width: 999px) 333px, (min-width:1000px) 400px\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/beta-amyloid-bei-alzheimer-modulation-der-blut-hirn-schranke\/\" rel=\"bookmark\">Beta-Amyloid bei Alzheimer abbauen: Modulation der Blut-Hirn-Schranke<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-forschung tag-kinder\" style=\"--entry-index:3;\" aria-label=\"Ein prognostisches Hirnnetzwerk beim diffusen Mittelliniengliom\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/ein-prognostisches-hirnnetzwerk-beim-diffusen-mittelliniengliom\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Glioma-difuso-de-linea-media.-Como-la-conectividad-funcional-y-el-mapeo-de-redes-tumorales-cambian-el-pronostico-del-glioma-pediatrico.-Tumores-pediatricos-agresivos-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Diffuses Mittelliniengliom: Wie funktionelle Konnektivit\u00e4t und Tumornetzwerk-Mapping die Prognose bei p\u00e4diatrischen Gliomen ver\u00e4ndern. Aggressive Tumoren im Kindesalter.\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Glioma-difuso-de-linea-media.-Como-la-conectividad-funcional-y-el-mapeo-de-redes-tumorales-cambian-el-pronostico-del-glioma-pediatrico.-Tumores-pediatricos-agresivos-400x300.webp 400w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Glioma-difuso-de-linea-media.-Como-la-conectividad-funcional-y-el-mapeo-de-redes-tumorales-cambian-el-pronostico-del-glioma-pediatrico.-Tumores-pediatricos-agresivos-800x600.webp 800w\" sizes=\"(max-width:599px) 599px, (min-width:600px) and (max-width: 799px) 799px, (min-width:800px) and (max-width: 999px) 333px, (min-width:1000px) 400px\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/ein-prognostisches-hirnnetzwerk-beim-diffusen-mittelliniengliom\/\" rel=\"bookmark\">Ein prognostisches Hirnnetzwerk beim diffusen Mittelliniengliom<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-demenz tag-forschung\" style=\"--entry-index:4;\" aria-label=\"DunedinPACNI: Wie sich das Tempo der Gehirnalterung mit einem einzigen MRT messen l\u00e4sst\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/dunedinpacni-wie-sich-das-tempo-der-gehirnalterung-mit-einem-einzigen-mrt-messen-laesst\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Desarrollo-y-validacion-de-DunedinPACNI.-Articulo-de-investigacion-de-NeuronUP-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Entwicklung und Validierung von DunedinPACNI. Forschungsartikel von NeuronUP.\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Desarrollo-y-validacion-de-DunedinPACNI.-Articulo-de-investigacion-de-NeuronUP-400x300.webp 400w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/de-Desarrollo-y-validacion-de-DunedinPACNI.-Articulo-de-investigacion-de-NeuronUP-800x600.webp 800w\" sizes=\"(max-width:599px) 599px, (min-width:600px) and (max-width: 799px) 799px, (min-width:800px) and (max-width: 999px) 333px, (min-width:1000px) 400px\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/dunedinpacni-wie-sich-das-tempo-der-gehirnalterung-mit-einem-einzigen-mrt-messen-laesst\/\" rel=\"bookmark\">DunedinPACNI: Wie sich das Tempo der Gehirnalterung mit einem einzigen MRT messen l\u00e4sst<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-forschung\" style=\"--entry-index:5;\" aria-label=\"Atypische Alzheimer-Varianten: von der Herausforderung in klinischen Studien zur personalisierten Rehabilitation\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/untypische-varianten-von-alzheimer-die-herausforderung-in-den-klinischen-studien-fuer-die-personalisierte-rehabilitation\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Variantes-atipicas-de-alzheimer-del-reto-en-los-ensayos-clinicos-a-la-rehabilitacion-personalizada-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Atypische Alzheimer-Varianten: von der Herausforderung in klinischen Studien zur personalisierten Rehabilitation\" srcset=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Variantes-atipicas-de-alzheimer-del-reto-en-los-ensayos-clinicos-a-la-rehabilitacion-personalizada-400x300.webp 400w, https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Variantes-atipicas-de-alzheimer-del-reto-en-los-ensayos-clinicos-a-la-rehabilitacion-personalizada-800x600.webp 800w\" sizes=\"(max-width:599px) 599px, (min-width:600px) and (max-width: 799px) 799px, (min-width:800px) and (max-width: 999px) 333px, (min-width:1000px) 400px\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/untypische-varianten-von-alzheimer-die-herausforderung-in-den-klinischen-studien-fuer-die-personalisierte-rehabilitation\/\" rel=\"bookmark\">Atypische Alzheimer-Varianten: von der Herausforderung in klinischen Studien zur personalisierten Rehabilitation<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><article class=\"entry entry-grid is-column has-entry-link has-image has-image-first type-post category-forschungslinien tag-forschung tag-kunstliche-intelligenz\" style=\"--entry-index:6;\" aria-label=\"K\u00f6nnen Sprachmodelle wie ein Kliniker denken? Neue Erkenntnisse \u00fcber ihre Grenzen in der Medizin\" itemscope itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\"><a class=\"entry-image-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/koennen-sprachmodelle-argumentieren-wie-ein-kliniker-neue-evidenzen-ueber-ihre-grenzen-in-der-medizin\/\" tabindex=\"-1\" aria-hidden=\"true\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/de-Rendimiento-de-las-familias-de-modelos-de-lenguaje-en-cinco-dominios-del-razonam-400x300.webp\" class=\"entry-image size-landscape-sm\" alt=\"Leistung der Familien von Sprachmodellen in f\u00fcnf Bereichen des klinischen Denkens: Differenzialdiagnose, diagnostische Untersuchungen, abschlie\u00dfende Diagnose, Behandlung und zus\u00e4tzliche klinische Fragen\" \/><\/a><div class=\"entry-wrap entry-wrap-grid\"><h3 class=\"entry-title\" itemprop=\"headline\"><a class=\"entry-title-link\" href=\"https:\/\/neuronup.com\/de\/forschung\/forschungslinien\/koennen-sprachmodelle-argumentieren-wie-ein-kliniker-neue-evidenzen-ueber-ihre-grenzen-in-der-medizin\/\" rel=\"bookmark\">K\u00f6nnen Sprachmodelle wie ein Kliniker denken? Neue Erkenntnisse \u00fcber ihre Grenzen in der Medizin<\/a><\/h3>\n<\/div><\/article><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Doktorandin Marta Arbizu G\u00f3mez erl\u00e4utert, wie funktionelle Konnektivit\u00e4t und Tumornetzwerk-Mapping die Prognose beim diffusen Mittelliniengliom ver\u00e4ndern. Die Prognose beim p\u00e4diatrischen diffusen Mittelliniengliom (DMG) h\u00e4ngt nicht ausschlie\u00dflich von seiner Lokalisation ab, sondern auch von seiner funktionellen Konnektivit\u00e4t mit gesunden Hirnnetzwerken. 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